Johanneskapelle in Corray
Bereits 1143 wird eine Kirche in Corray aufgeführt. Im Jahr 1792 wird diese Johannes-Kapelle auf Abbruch versteigert. Das Kirchengebäude erhielt für 270 Reichstaler der Schreinermeister Coener aus Zell, der Hauptaltar zu Ehren des hl. Johannes wurde nach Panzweiler verkauft (da ist er heute noch zu sehen). Seitenaltäre und Kanzel im Rokokostil wurden für 120 Taler nach Pünderich verkauft.
Da ein Beichtstuhl, der zunächst nach Kaimt gelangte, vor dem Bau der neuen Pfarrkirche in Zell ebenfalls für die Pündericher Pfarrkirche erworben wurde, ist das Inventar der Corrayer-Johannes-Kirche größtenteils bis heute noch erhalten.
Heute erinnern an den Kirchenbau als letzte Relikte lediglich der frühere Kinderfriedhof und das alte Gemäuer.

