Zeller Marienhöhe mit dem Heimkehrer-Kreuz
Seit vielen Jahren gehen betend Zeller Christen gemeinsam an einem Maiabend mit geistlichem Beistand zur „Marienhöhe“. Dafür sorgt Frau Gerda Schunk. Sie richtet den Termin und sorgt für den Transport älterer Mitbürger, denen der Weg zu beschwerlich ist.
Die Anfänge dieser Muttergottes-Gedenkstätte liegen über 100 Jahre zurück. Um 1900 stellte ein Muttergottesverehrer in einer bescheidenen Felsnische eine kleine unscheinbare Marienstatue auf, deren Betreuung von einer Zeller Lehrerin mit einer Mädchenklasse übernommen wurde. Da aber herabfallendes Gestein die Statue gefährdete, wurde die Grotte vergrößert und abgesichert. Bei dieser Gelegenheit stellte man eine größere Marienstatue auf, die in der Nazi-Zeit verschwand. Als nach dem 2. Weltkrieg allgemein die „Kriegsschäden“ ausgemerzt wurden, wurde auch diese Gnadenstätte wieder neu gestaltet. Ein Reihe von Spätheimkehrern entschloß sich, hier ein Heimkehrerkreuz aufzurichten, für das später eine elektrische Beleuchtung instaliert wurde, die bis heute an jedem Abend das Kreuz erstrahlen lässt.
Heute ist die Marienhöhe eine gepflegte Stätte der Ruhe und Besinnung. 
Die herrliche Blumenlandschaft, die jahrelang von Karl Manderscheid gepflegt wurde, lädt zum Verweilen und genießen ein. Außerdem bietet sich dem Betrachter ein großartiger Blick auf die darunter liegende Mosellanschaft an.
Seit einigen Jahren lädt Pfarrer Paul Diederichs zu einer Andacht auf der Marienhöhe ein. 
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