Plänterkapellchen
Im Juni 2004 wurde die Kapelle zu Ehren der Allerheiligsten-Dreifaltigkeit in Zell-Kaimt, im Volksmund „Plänterkapellchen“ genannt, an der Ecke zwischen Plänterstraße und Kapellengasse renoviert. Sie steht auf dem Eigentum der Pfarrgemeinde St. Jakobus in Zell-Kaimt und wird in die Zeit um 1370 datiert. Frau Elfriede Simon hatte den Auftrag zur Renovierung vergeben. Im Deckengewölbe sind in der Mitte drei ineinandergehende Kreise aufgemahlt, denen als Motiv die Allerheiligste-Dreifaltigkeit zugrunde liegt. Im Jahre 1949 fand man hier, bei der Entfernung eines Holzkreuzes, im Mauerwerk ein Relief mit der Flucht aus Ägypten aus der Zeit um 1700.
Es wurde freigelegt und als Mittelpunkt in der Kapelle hergerichtet. Das entfernte Holzkreuz aus der Zeit um 1550, aus spätgotische flämischer Schule (im Volksmund „Plänterkreuz“ genannt), in seinem wahren Wert erkannt, wurde in die Pfarrkirche übernommen und hat heute einen Ehrenplatz im Pfarrsaal.
