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Willkommen

Grüß Gott
und herzlich willkommen auf der Internetpräsenz der katholischen Pfarreien am Zeller Hamm (Moselschleife).

Sie sehen die Bilder unserer 10 Pfarrkirchen.
Wenn Sie eins davon anklicken, kommen Sie automatisch auf die Seite der gewünschten Pfarrei.

Lieber Besucher unserer Homepage,

nachfolgend finden Sie die Überlegungen unserer Räte, wo wir in der Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm die Schwerpunkte für die Zukunft legen und von welchen Grundhaltungen wir uns dabei leiten lassen möchten.

Bitte überlegen Sie mit und geben Sie uns >>hier<< per Mail ihr Kommentar ab. Bitte sagen Sie uns auch, wo Sie sich vorstellen können mitzumachen.
So helfen Sie mit, dass unsere Pfarreiengemeinschaft für die Zukunft gut aufgestellt wird und möglichst vielen Menschen Beheimatung im Glauben bieten kann.

Die palästinensische Buchautorin Faten Mukarker ist wieder einmal in unseren Landen zu Gast, dieses Mal in Ulmen und Treis-Karden.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf das Plakat [193 KB] hier.

Schwerpunkte unserer Pfarreiengemeinschaft

Unsere Schwerpunkte für die Zukunft der Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm

1. Kennenlernen/Zusammenwachsen fördern

- Kennenlernen und Austausch für die Gremien
- 3 kleine Pfarreiengemeinschaften zu einer großen werden lassen
- Pfarrei eigenständig erhalten, aber Notwendigkeit für Ganzes (PG) wichtig – ein Teil der Gemeinschaft
- Alle Gemeinden sind gleichberechtigt/-wertig
- Kirchturmdenken aufgeben = Kein Konkurrenz-Denken (sich mit
anderen freuen)
- „Eigenes“ aufgeben/ Alte Strukturen gehen lassen lernen
- Ansprüche herunterschrauben
- Gutes/Funktionierendes weiter leben lassen und weitertragen - voneinander lernen
- Neuen Ideen eine Chance geben
- Pfarrübergreifende Unterstützung
- Gemeinsame Veranstaltungen Eintracht

2. Charismen entdecken und fördern
• Charismen suchen und fördern/ nicht nur Sache der Hauptamtlichen/
oft Bereitschaft da, aber Menschen warten auf „offizielle Berechtigung“
• Auf Talente achten/Lern- und Erfahrungseffekte mitnehmen
• Wir müssen lernen, dass Kirche auch mit Laien gut funktionieren kann
• Priesterzahlen rückläufig – daher Stärkung der Laienarbeit
• Akzeptanz von Ehrenamtlichen: (Mitsprache; Mitentscheidung; Synode?)
• Gleichberechtigung der Geschlechter

3. Menschen/ Gruppen am Rande sehen
- Wer braucht uns?
- Wen übersehen wir?

4. Kleine christliche Gemeinschaften bilden, unterstützen und vernetzen
- kleine Gruppen sind Chance und Herausforderung

5. Kommunikation verbessern
- Wie erreiche ich ALLE? (Glieder/Menschen/Gläubige/Fernstehende)

6. Den Glauben weiter geben
• Konzept entwickeln, das Menschen die Kirche wieder näher bringt
• durchgehende Katechese
- besonders für Eltern!
- Eltern und Kinder gemeinsam
- Elternkatechese vor Beginn der Kommunionvorbereitung
• Glauben lebendig gestalten
• neue Glaubensformen finden
• Gesellschaftliche Veränderung einarbeiten/berücksichtigen

unsere Grundhaltungen

Grund-Haltungen von denen wir uns leiten lassen wollen:
• sich auf neue Situation einlassen
• Kompromisse zulassen (Termine)
• Vorurteile abbauen
• Wertschätzend miteinander umgehen
• Unbequemlichkeiten annehmen
• Jeder darf mitmachen
• Jeder ist wichtig/ Jeder hat Talente
• gelebte Nächstenliebe: (zuhören; für einen da sein; Zeit haben)
• Vertrauen auf Gott
• die eigene innere Begeisterung nach außen tragen
• Dankbarkeit

Das 2. Vatikanische Konzil (1962-1965)

"Das 2. Vatikanische Konzil - Die Zeit großer Hoffnungen"
(geschrieben von Manfred Reichgeld)

Am 11. Oktober 2012 jährte sich zum 50. Mal die feierliche Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils durch Papst Johannes XXIII. Die Versammlung der fast 2500 Bischöfe aus aller Welt dauerte bis zum 8. Dezember 1965. Es war das 21. Konzil in der fast 2000-jährigen Geschichte der katholischen Kirche.

In einer Artikel-Serie erinnern wir an dieses Jahrtausendereignis. „Eine andere Kirche ist möglich.“ Das war die große Hoffnung der damaligen Zeit. Wir gehen u.a. der Frage nach, was aus dieser Hoffnung und der Leitperspektive der katholischen Kirche als „Kirche der Armen“ (Johannes XXIII.) geworden ist.


1. Vor dem Konzil
Als im Oktober 1958 nach einer Amtszeit von fast zwei Jahrzehnten Papst Pius XII. starb, ging eine Ära zu Ende. Die katholische Kirche war streng hierarchisch strukturiert, eine in sich und nach außen geschlossene klerikale Gesellschaft, die den Zweifel und unterschiedliche Auffassungen nicht zu kennen schien.

Die lateinische Sprache, in der die heilige Messe (nach dem sog. tridentinischen Ritus) mit dem Rücken zum Volk zelebriert wurde, blieb den Menschen fremd und unverständlich. Es gab keine Möglichkeit, den Gottesdienst aktiv mitzufeiern und sich einzubringen.

Kulturell war die katholische Kirche europäisch geprägt, fast alle Bischöfe und Priester, auch in den sog. Missionsgebieten, waren Europäer. Gleichwohl gab es vor dem Konzil – etwa in Deutschland und Frankreich - in der Liturgie und der theologischen Wissenschaft einige Aufbrüche und neue Ansätze, die, zuerst kaum wahrgenommen, sich nun entwickeln konnten.
(... mehr)

Sie haben ein gutes Bild oder einen Änderungsvorschlag, vielleicht auch Interesse an einer Mitarbeit, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

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