Pfarrbrief Flüchtlingsnetzwerk Ansprechpartner Veranstaltungskalender Projekte Pfarreien/Kirchen Gruppen und Kreise Sakramente Ökumene Einrichtungen Archiv Links Besinnliches Impressum

St. Peter in Zell

Die Pfarrkirche „St. Peter“ in Zell
An der Grenze zw. Schloßstraße und Balduinstraße

Sommer-Winter-Blick auf die Zeller Kirche

Nacht der Lichter

Kommen – beten – genießen
St. Peter, Zell – 02. Dezember 2016 – zw. 19.00 - 21.00 Uhr
Musikalisch begleitet vom "Vocalensamble Zeller Hamm"

Inspiriert von der Vigil-Nacht beim Weltjugendtag 2005 organisierten in der darauf folgenden Zeit Jugendliche in vielen Städten, unter anderem auch in Trier, Nightfever-Abende nach dem Motto: „Was wir selbst erfahren haben, wollen wir weitergeben.“

Im Dezember 2015 fand zum ersten Mal so ein Abend in der Zeller St. Peters Kirche statt. Diesmal nennen wir es "Nacht der Lichter", denn wir möchten mit vielen Kerzen in unserer Kirche einen Raum schaffen, der anregt zum Nachdenken, zum Beten und zur Begegnung – mit Gott und mit anderen Christen.
Zum Auftakt wird das Allerheiligste „ausgesetzt“, um im Anschluss im Gebet, in Stille und im Gesang (begleitet vom Familienchor) die Gegenwart Gottes zu erfahren.

Du bist herzlich eingeladen!

Komm und bleib so lange, wie Du Lust und Zeit hast.
Wir freuen uns auf Deinen Besuch!

ökumenisches Pfarrfest

Alle zwei Jahre findet in der Schlossstraße in Zell das Pfarrfest der katholischen Pfarrei St. Peter und der evangelischen Kirchengemeinde Zell-Bad Bertrich-Blankenrath statt.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Konzert von Oswald Sattler


KIRCHENKONZERT mit OSWALD SATTLER in ZELL / Mosel
Ein außergewöhnliches sakrales Konzert veranstaltet KONRAD KONZERT in Kooperation mit der Kath. Kirchengemeinde St. Peter Zell am Freitag, den
18. September 2015, um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter zu Zell / Mosel.

OSWALD SATTLER hat als Volksmusikant im deutschsprachigen Raum Alles erreicht, was man nur erreichen kann. Als Gründungsmitglied der Kastelruther Spatzen heimste er 15 Jahre lang Goldene Schallplatten, Auszeichnungen und Sieger-Titel ein.

Der bekennende Katholik Oswald Sattler hat vier Alben mit religiösen Liedern aufgenommen – „Gloria In Excelsis Deo“, „Kyrie Eleison“, „Wege zum Glauben“ und „Credo – Religiöse Lieder“. Im September 2012 ist sein nunmehr fünftes sakrales Album „Wer glaubt ist nie allein“ erschienen. Einen besonderen Bezug hat er zu allen Titeln. Egal, ob traditionelle Lieder neu aufgenommen, moderne Kirchenlieder von ihm interpretiert wurden oder er Neukompositionen seine Stimme verleiht.

Die Idee, Konzerte in Kirchen zu machen, hat Oswald Sattler von Anfang an begeistert. „Ich möchte, dass die Menschen die Lieder und Texte ganz bewusst anhören. Das geht am besten im Rahmen eines Konzertes. Ich wünsche mir, dass die Konzerte letztendlich als Ganzes wirken und zum Erlebnis werden.“

Bei dem besonderen Kirchenkonzert in Zell a.d. Mosel wird Oswald Sattler unterstützt vom Kastelruther Männerquartett, bei dem sein Bruder Robert Sattler ein Mitglied des Quartetts ist. Diese einmalige Zusammenstellung in Rheinland-Pfalz verspricht ein Konzert-Abend der Extraklasse zu werden.

Kartenvorverkauf:
Zeller Land Tourismus GmbH
Balduinstraße 44, 56856 Zell / Mosel Tel.: 06542 / 96 22 - 0

Pfarreiengemeinschaft Zeller Hamm
Schloss-Straße 16, 56856 Zell / Mosel Tel.: 06542 / 45 36

Bundesweiter Ticketservice:
0175 / 360 350 6 und 0170 / 299 00 55

Preiskategorie: I Euro 34,00 II Euro 28,00
www.konrad-konzert.de

Fronleichnamsprozession

Seit Jahren feiern die katholischen Christen von Kaimt und Zell gemeinsam das Fronleichnamsfest. Die Prozession führt jedes Jahr abwechselnd von Kaimt nach Zell und umgekehrt. 2012 wurde zu Beginn in Zell die Messe gefeiert und dann setzte sich eine große Schaar auf den Weg nach Kaimt. Jedes Jahr sind auch die aktuellen Kommunionkinder dabei. Die Orchestervereinigung Zell begleitet die Prozession musikalisch. In den letzten Jahren haben sich vier Altäre, zwei auf jeder Moselseite, etabliert. Zusätzlich bauen manche Gläubigen kleinere Altäre vor ihrer Haustür auf.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Geschichtliches

Obwohl das Landkapitel um 1200 nach Kaimt benannt ist, erscheint der heutige Stadtteil von Zell schon damals nicht mehr unter den Pfarrorten, denn der ursprüngliche Pfarrsitz zu Beginn des 11. Jahrhunderts war die Marienburg auf einer künstlich planierten Gipfelfläche, die bis auf den heutigen Tag zu Kaimt (jetzt Stadt Zell) gehört. Aus diesem Grund wurde Kaimt Sitz des Landkapitels. Diese ehemalige Peterskirche kann auf ein hohes Alter zurückblicken. Eine spätrömische Bergbefestigung mit zahlreichen römischen Keramikfunden wurde auf dem Berg lokalisiert, und im vorletzten Jahrhundert wurde ein fränkischer Friedhof am Steilhang auf der Pündericher Seite entdeckt.

Lehnsherr dieser Kirche auf dem Berge, der heutigen Marienburg, war zu Beginn des 12. Jahrhundert Pfalzgraf Wilhelm vom Rhein. Als dieser am 13. Februar 1140 kinderlos starb, gelang es Erzbischof Albero in Trier (1132-1152), die Kirche für das Erzstift zu gewinnen. Um das Erworbene zu sichern, mußten ein Seelsorger bestellt und die Kirchengüter verwaltet werden. Daher überließ Erzbischof Albero im Jahre 1142 die Kirche und den Pfarrbezirk mit allen Einkünften und seelsorgerischen Rechten dem Augustiner-Chorherren-Stift in Springiersbach. Am 22. Februar 1143 bestätigte Papst Innozenz II. (1130-1143) diese Überweisung des ganzen Pfarrbezirks mit den erstmals genannten Filialkirchen in Pünderich, Kaimt, Zell, Corray und Merl (die Martinskirche zu Briedel gehörte zu der Abtei Gorze bzw. Abtei St. Trond). Genannt wurde sie „ecclesia de Keymet, sita monte, qui dictur castrum Marie“. Für Am 1. August 1144 folgte zu der inzwischen vollzogenen Verfügung auch die Zustimmung König Konrads III. (1138-1152).

Der Trierer Erzbischof hatte die Zuweisung der zentral gelegenen Mutterkirche an die Chorherren von Springiersbach mit der Hoffnung vorgenommen, dass diese hier ein Zentrum für die Seelsorge des ganzen Pfarrbezirkes errichteten. Abt Richard war aber nur an einem Augustinerinnenstift gelegen, welches er 1145 zur Ehre der Springiersbacher Patronin Maria weihte. Ihm war daran gelegen, die weiblichen u. männlichen Ordensleute in den Springiersbacher Klöstern zu trennen. Diese Entwicklung auf dem Petersberg hat Erzbischof Johann (1189-1212) dann dazu bewogen, den Sitz der Pfarrkirche von der Marienburg auf die Anhöhe über Zell (auf das Gelände des heutigen Friedhofs unterhalb des Runden Turmes) zu verlegen, wo offenbar die 1143 erwähnte Filialkirche schon bestand.

1193 war der Umzug noch nicht vollzogen, um 1200 wird die Pfarrkirche „St. Peter“ in einem sogenannten „Liber annalium iurium“ aufgeführt. In Auswirkung der Verlegung des Pfarrsitzes wurde bald auch das Landkapitel bzw. Dekanat Kaimt, spätestens ab 1315, nach Zell benannt, und dieses blieb so über 600 Jahre bis zur Franzosenzeit um 1800. Im Jahre 1781 wurde die Kirche für baufällig erklärt und abgerissen. Die neue Pfarrkirche wurde mit Zustimmung des Zehntherren, des Erzbischofs von Trier im Garten der alten kurtrierischen Kellnerei 1786 begonnen. Eine doppelläufige Treppe erschließt das Hauptportal des dominierenden Westturms. Der verputzte Bruchsteinbau mit Strebepfeilern hat eine Länge von 34 m und eine Breite von 12 m. Die spätbarocke Ausstattung wurde 1788 bis 1793 angeschafft. Von der reichen Ausstattung der älteren Pfarrkirche wurde ein spätgotischer Taufstein mit der Jahreszahl 1461und eine Madonnenfigur aus Holz aus der Mitte des 15. Jahrhunderts übernommen. Dieses ist eine anmutige Arbeit vom nördlichen Mittelrhein. Das Antlitz mit auffallend hoher Stirn hat einen verträumt-seligen Ausdruck. Die Körperachse ist S-förmig geschwungen. Gewand und Mantel zeigen reichen Faltenwurf. Fassung und Krone sind neu. Den Hauptaltar betont ein auf vier Säulen ruhender, frühklassizistischer Baldachin. Das schönste und kostbarste Stück der Ausstattung ist ein kleiner hausförmiger Reliquienschrein, der eine Reliquie des Pfarrpatrons, einen Fußknochen des hl. Petrus enthält. Die Überlieferung bringt die Reliquie mit dem Kreuzfahrer Heinrich v. Ulmen in Verbindung, der nachweislich 1208 mehrere Schenkungen auch in der Moselgegend machte. Das rechteckige Holzkästchen (Höhe mit Kamm 18 cm, Länge 17 cm, Breite 8 cm) steht auf vier Würfelfüßen und ist ringsum mit vergoldetem Kupferblech verkleidet. In reichem Emailschmuck ist auf der Vorderseite der segnende Christus mit Petrus und weiteren drei Aposteln dargestellt. Es ist anzunehmen, daß diese prächtige Arbeit aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts aus Limoges stammt.
(Text von Diakon A. Friderichs)

Innenraum der Zeller Kirche

Innenraum der Zeller Kirche 2003: Im Altarraum steht eine kleine Übergangsorgel während die große Stummorgel renoviert wurde. Aktuell wird St. Peter von innen renoviert. Sehen Sie dazu Menüpunkt: Projekte/ aktuelle Bauprojekte

die neu restaurierte Orgel

So sieht die neurenovierte Orgel aus

Zeichnung der alten Corrayer Kirche

Ehemalige Johanneskirche mit Kinderfriedhof im Stadtteil Corray (Zeichnung)

Marienkapelle an der Autobrücke

Marienhöhe

Zeller Marienhöhe mit dem Heimkehrer-Kreuz
Seit vielen Jahren gehen betend Zeller Christen gemeinsam an einem Maiabend mit geistlichem Beistand zur „Marienhöhe“. Dafür sorgt Frau Gerda Schunk. Sie richtet den Termin und sorgt für den Transport älterer Mitbürger, denen der Weg zu beschwerlich ist.

Die Anfänge dieser Muttergottes-Gedenkstätte liegen über 100 Jahre zurück. Um 1900 stellte ein Muttergottesverehrer in einer bescheidenen Felsnische eine kleine unscheinbare Marienstatue auf, deren Betreuung von einer Zeller Lehrerin mit einer Mädchenklasse übernommen wurde. Da aber herabfallendes Gestein die Statue gefährdete, wurde die Grotte vergrößert und abgesichert. Bei dieser Gelegenheit stellte man eine größere Marienstatue auf, die in der Nazi-Zeit verschwand. Als nach dem 2. Weltkrieg allgemein die „Kriegsschäden“ ausgemerzt wurden, wurde auch diese Gnadenstätte wieder neu gestaltet. Ein Reihe von Spätheimkehrern entschloß sich, hier ein Heimkehrerkreuz aufzurichten, für das später eine elektrische Beleuchtung installiert wurde, die bis heute an jedem Abend das Kreuz erstrahlen lässt.

Heute ist die Marienhöhe eine gepflegte Stätte der Ruhe und Besinnung.

Die herrliche Blumenlandschaft, die jahrelang von Karl Manderscheid gepflegt wurde, lädt zum Verweilen und genießen ein. Außerdem bietet sich dem Betrachter ein großartiger Blick auf die darunter liegende Mosellanschaft an.

Seit einigen Jahren lädt Pfarrer Paul Diederichs zu einer Andacht auf der Marienhöhe ein.