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St. Bartholomäus in St. Aldegund

Neugotische Kirche von St. Aldegund am Moselufer

Aktuelles

„TonArt Hambuch“ bringt die „Alte Kirche“ von St. Aldegund zum Klingen

Der in der weiteren Region bekannte Chor „TonArt Hambuch“ gibt am Sonntag, 22. Mai um 17 Uhr ein Konzert unter dem Titel „The Rhythm Of Life“ in der romanischen „Alten Kirche“ von St. Aldegund. Der Chor unter der Gesamtleitung von Daniel Brengmann wird unterstützt von der Saxophonistin Anke Brengmann.

„TonArt Hambuch“ wurde 2007 von Daniel Brengmann ins Leben gerufen. Derzeit besteht der Chor aus 42 Sängerinnen und Sängern aller Altersklassen aus der Region rund um Hambuch.
Nicht nur das Alter der Sängerinnen und Sänger ist bunt gemischt, auch das Repertoire ist sehr abwechslungsreich. Es umfasst Werke der Renaissance, Lieder der romantischen a cappella-Musik von Mendelssohn und Schubert bis hin zu Songs aus dem Jazz- und Popbereich.
Das Konzert in der besonderen Atmosphäre der „Alten Kirche“ wird ein ganz besonderes Erlebnis sein.
Eine Anmeldung zum Konzert ist nicht erforderlich und der Eintritt ist frei. Spenden werden jedoch gerne entgegen genommen.
Vor dem Konzert und in der Pause werden Getränke angeboten. Es wird empfohlen, an der Moselstraße zu parken.
Veranstalter ist die Kath. Kirchengemeinde S. Aldegund

Mittelalterliche Musik in der alten Kirche

Mittelalterliche Musik in romanischen Mauern mit den „Spielleut Tandaradei“
Konzert am Samstag, 27. Juni 2015 um 19.30 Uhr in der „Alten Kirche“ von St. Aldegund.
In einer Urkunde aus dem Jahr 1144 wird die romanische Alte Kirche von St. Aldegund erstmals erwähnt. Die Kirche ist seit jeher dem hl. Apostel Bartholomäus geweiht der auch als der „Viehheilige“ verehrt wurde. Deshalb wallfahrten bis ins 19. Jahrhundert am Namenstag des Kirchenpatrons, dem 24. August, die Bauern der Umgebung nach St. Aldegund um für ihr Vieh Gesundheit und Wohlergehen zu erbitten.
Die einmalige Atmosphäre der Kirche aus der Zeit des Kaisers Barbarossa und der Kreuzzüge ist der ideale Raum für ein Konzert mittelalterlicher Lieder und Tänze, begleitet auf mittelalterlichen Instrumenten wie Zimbeln, Rauschpfeifen, Krummhörnern, Drehleier. Um das Bild abzurunden treten die „Spielleut Tandaradei“ in mittelalterlicher Kleidung auf um mit ihren Liedern zu begeistern.
„Tandaradei“ steht für Begeisterung, Freude, Fröhlichkeit.
Beim Konzert von „Tandaradei“ in St. Aldegund im Mai 2013 sprang diese Freude und Fröhlichkeit spontan auf das begeisterte Publikum über.
Seit rund zwanzig Jahren erfreuen die „Spielleut Tandaradei“ aus dem Raum St. Goar/Oberwesel auf zahlreichen Konzerten ihre Zuhörer.

Der Eintritt in das Konzert ist frei, Es wird jedoch um eine Spende gebeten.

SUNA

„SUNA – So und nicht anders“ gastieren erneut in St. Aldegund
Vokal-Pop vom Feinsten aus Mainz.
Das Konzert mit SUNA am 7. Juni 2015 war ein großer Erfolg. In den Mauern der romanischen „Alten Kirche“ waren 130 Plätze verfügbar – aber die reichten nicht aus. Nicht alle Kartenwünsche konnten erfüllt werden.
Am Freitag vor Fastnacht hatte „SUNA“ vor Millionen-Publikum bei „Mainz wie es singt und lacht“ mit dem Lied „So ist Mainz“ einen großen, erfolgreichen Auftritt. Das hindert die fünf jungen Sänger nicht, erneut ins kleine St. Aldegund zu kommen. SUNA hatte schon im Herbst 2015 den Wunsch nach einem weiteren Konzerttermin geäußert
Mit Ironie und Wortwitz berichten die fünf jungen Sänger stimmlich astrein aus dem Alltag eines Studenten oder jungen Menschen am Anfang seiner Karriere. Die selbst verfassten Texte beschreiben des Leben und gesellschaftliche Trends. Dabei begeistert SUNA das Publikum mit Natürlichkeit, Lockerheit, Ehrlichkeit und spontan improvisierten Beiträgen.
Termin für das nächste Konzert ist Sonntag, 5. Juni 2016 um 16.30 Uhr, allerdings im Bürgerhaus St. Aldegund. Die etwa 130 Plätze die in der Alten Kirche verfügbar wären, waren schnell ausverkauft. Deshalb der „Umzug“ in die größere, schöne Bürgerhalle von St. Aldegund die auch einen barrierefreien Zugang möglich macht. Die bereits gekauften oder reservierten Eintrittskarten gelten auch für das Bürgerhaus.
Weitere Eintrittskarten zum Preis von 15 € pro Person können unter Telefon 06542-22285 oder per Mail info@schommers-wein.de erworben oder reserviert werden.
Veranstalter ist die Katholische Kirchengemeinde St.Aldegund.
Mehr Informationen zu SUNA unter www.so-undnichtanders.de






Die Pfarrkirche

Die Pfarrkirche „St. Bartholomäus“ und der Ort St. Aldegund
St. Aldegund hat knapp 700 Einwohner, davon gehören rund 600 der katholischen Kirche an.
Der hl. Apostel Bartholomäus ist der Patron unserer Pfarrgemeinde. Der Ort selbst ist nach der heiligen Aldegundis benannt, die als Ordensgründerin und Abtissin im 7. Jahrhundert in Ostflandern, im heutigen Belgien, lebte. St. Aldegundis. Tochter eines merowingischen Fürsten, starb mit 54 Jahren 684 n.Chr. an Brustkrebs und wurde schon kurz nach ihrem Tod heilig gesprochen.
Man geht davon aus, dass auf dem Platz der „Alten Kirche“ bereits eine der hl. Aldegundis geweihte Kapelle oder Klause stand. Als um die Zeit Karls des Großen den Siedlungen Namen zugeordnet wurden lag es nahe, der kleinen Siedlung unterhalb der Kapelle den Namen „St.Aldegund“ zu geben. Eine auf das Jahr 1097 datierte Urkunde berichtet über Besitzungen des Stiftes Pfalzel in „Sanctam Aldegundam“.

St. Aldegund gehörte damals zur Pfarrei Alf. Es gab aber immer wieder Auseinandersetzungen, auch weil sich die St. Aldegunder vom Pfarrer in Alf nicht ausreichend „bedient“ fühlten. Der Landesherr und das Stift Pfalzel genehmigten und finanzierten dann den Bau einer Kirche oberhalb des Dorfes um die Gemeinde zu beruhigen. Diese im Jahre 1144 erstmals urkundlich erwähnte Kirche hat die Wirren der Jahrhunderte überlebt, wurde immer wieder renoviert, dem jeweiligen Stil der Zeit angepasst so dass neben dem weitgehend erhaltenen romanischen Urbau gotische und barocke Elemente deutlich sichtbar sind.
Über Jahrhunderte fanden Wallfahrten der Bauern und Landwirte der Umgebung zum „Viehheiligen“ St. Bartholomäus statt. Die Zahl der Pilger war so groß, dass sogar eine Außenkanzel an der Nordseite errichtet wurde.
Im Jahre 1851 wurde St. Aldegund selbständige Pfarrei mit dem bisherigen Pfarrvikar Nikolaus Fisch als Pfarrer.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die alte Kirche für die wachsende Bevölkerung zu klein. 1865 wurde deshalb der Düsseldorfer Architekt August Rincklage mit der Planung einer neuen Kirche in „neugotischen Style“ beauftragt. 1870 wurde der Bau begonnen und am 18. Oktober 1872 mit der Weihe abgeschlossen. Die „Alte Kirche“ wurde verlassen und das Inventar verkauft.

Dank der Initiative der Gemeinde und des Kreisbaumeisters Dr. Hans Vogts überstand die „Alte Kirche“ eine um 1900 erlassene Abrissverfügung und zwei Weltkriege.
Zur Ausstattung der „Alten Kirche“ gehörte ein Renaissance-Altar aus der Werkstatt von Hans Ruprecht Hoffmann, Trier, aufgestellt 1601. Dieser Altar kam auf Umwegen in den Besitz der Ehepaares Irene und Peter Ludwig, Kunstsammler aus Aachen. Gemeinsam mit den Eheleuten Ludwig wurde zwischen 1965 und 1971 die „Alte Kirche“ grundlegend saniert und renoviert Mit der Rückführung des Altars in die Alte Kirche und der Weihe am 3. Oktober 1971 stehen der Gemeinde nun zwei Gotteshäuser zur Verfügung.

Die „neue“ Kirche am Moselufer wurde in den Jahren 1964/65 in wenig vorteilhafter Weise „modernisiert“ und die vorhandene neugotische Ausstattung zerstört. Im Rahmen einer Gebäudesanierung wurde 2005 die Ausmalung von 1913 wieder freigelegt und zum Teil rekonstruiert so dass sich die Kirche heute wieder „im alten Glanz“ darstellt.
Seit dem 1. Februar 1977 und nach dem Weggang von Pastor Ernst Beckinger war
St. Aldegund kein Pfarrsitz mehr.
Der Kirchenchor „St. Bartholomäus“, schon im Jahre 1862 gegründet, begleitet mit seinem Gesang viele kirchlichen Feiern und andere Feste in St. Aldegund.

Die kirchlichen Gremien sind wie folgt besetzt:

Pfarrgemeinderat:
Jürgen Weyand, Leitungsteam
Tanja Manderscheid, Leitungsteam
Christel Justen, Leitungsteam
Heike Treis, Leitungsteam und Schriftführerin
Yvonne Hermann, Vertreterin im PR
Gabi Justen, Vertreterin im PR



Verwaltungsrat:
Pfarrer Paul Diederichs, Vorsitzender
Ulrich Krämer, stellv. Vorsitzender
Marco Clemens
Gerhard Schommers
Günter Treis

Text: Gerhard Schommers

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